Fairplay-Kampagne des ADFC

Konflikte zwischen Radfahrenden und Autofahrenden sind vermeidbar. Um das zu schaffen, sollte jede(r) mal die Perspektive wechseln und sein Verhalten aus Sicht des anderen Verkehrsteilnehmers überprüfen.

Da viele Spielregeln im Straßenverkehr nicht bekannt sind oder nicht ernst genommen werden, erklären wir hier die wichtigsten Regeln und fangen mit den Fouls an:

Mangelnden Abstand halten

Wenn man mit zu geringem Abstand überholt wird, löst das nicht nur Berührungsängste aus. 1 m Abstand zwischen Außenkante Spiegel und Fahrradlenker ist Minimum beim Überholen in der Stadt. Radfahrer müssen genauso viel Abstand zu parkenden Autos halten, um Autotüren noch ausweichen zu können. Wer selbst immer genügend Abstand nach rechts hält, kann nicht auf der gleichen Fahrspur knapp überholt werden.

Ohne Licht im Dunkeln fahren

Wer ohne Licht im Dunkeln fährt, kann selbst Hindernisse schlecht sehen. Vor allem aber wird man von Autofahrern, anderen Radfahrern und Fußgängern nicht gesehen. Das sorgt mindestens für Schrecksekunden, führt aber auch zu Unfällen.

Starten bei Rotlicht

Losgehen oder Losfahren bei Rotlicht ist nicht nur gefährlich sondern auch ein sehr schlechtes Vorbild für Kinder und andere, die das dann auch in noch riskanteren Fällen nachahmen. Für Rotlichtverstöße gibt es Bußgelder und Strafen bis zum Führerscheinentzug.

Lausige Verkehrsplanung

Leider sind Radwege oft schlecht geplant, so dass sie einfach irgendwo enden, Radfahrer in die Irre führen oder große Umwege erzwingen. Das sorgt dafür, dass viele Falschfahrer auf Geh- und Radwegen unterwegs sind.