MOOD-Tour in Mecklenburg-Vorpommern

Über 50 Tandemteam-Teilnehmer der MOOD TOUR 2014 beim Treff an der Sporthochschule Köln Foto: Johanna Greiner

Deutschlandweite 7.000 km Tandemtour macht Stop in Neubrandenburg, Greifswald und Rostock

Am 14. Juni fiel der Startschuss für die MOOD TOUR in Leipzig: 64 Menschen mit und ohne Depressionserfahrung radeln in 12 Etappen für einen offenen Umgang mit dem Thema Depression. Deutschlands erste Anti-Stigma-Kampagne auf Rädern findet auch Fürsprache bei Prominenten wie Willi Lemke und Harald Schmidt. Die Tour ist das Tandem-Projekt des Künstlers Sebastian Burger, der schon von Frankfurt nach Peking und mit Blinden nach Singapur fuhr. Die Staffelfahrt rollt von Leipzig bis zum Alpenrand, von der Nordsee bis zum Ruhrpott, bevor sie am 20. September in Köln auf die Zielgerade geht. Im Durchschnitt legt die „Equipe d’Epression“ 55 km pro Tag zurück. Die Satteltaschen bepackt mit Zelten, Isomatten und Gaskochern, sind 2 Mannschaften á 3 Tandems drei Monate on tour, genächtigt wird zumeist im Freien.

Der ADFC Mecklenburg-Vorpommern unterstützt diese Aktion mit drei Mitfahraktionen in Mecklenburg-Vorpommern und lädt alle dazu ein, gemeinsam Fahrrad zu fahren, Spaß zu haben und ein schweres Thema „leicht verpackt“ in die Öffentlichkeit zu bringen.

Programm am Samstag, 23.8.14 in Neubrandenburg
14.30 Uhr: Sammeln am Radlertreff an der Oberbachbrücke (Kulturpark Neubrandenburg)
14.45 Uhr: Gemeinsame Abfahrt entlang des Ostufers (18 km)
16.45 Uhr: Pause Liepssee und Treffen mit den MOOD TOUR Tandems
17.15 Uhr: Gemeinsame Rückfahrt am Westufer des Tollensesees (18 km)
19.15 Uhr: Rückankunft in der Stadt

Programm am Mittwoch, 27.8.14 in Greifswald
09.45 Uhr: Treffpunkt Mühlentor (Europakreuzung), Höhe Logenhaus
10.00 Uhr: Pressebild und gemeinsamer Start über Wackerow, Steffenshagen, Petershagen bis nach Horst (hier kleine Pause)
13.30 Uhr: Rückfahrt nach Greifswald über Kirchdorf. Die MOOD-Tour fährt weiter nach Miltzow

Programm am Samstag, 30.8.14 in Rostock
10.15 Uhr: Treffpunkt am Rostocker Rathaus
10.30 Uhr: Pressebild; Abfahrt nach Bad Doberan über Lambrechtshagen, Parkentin
12.30 Uhr: Pause in Bad Doberan, Trennung vom MOOD TOUR Team
13.15 Uhr: Weiterfahrt über Nienhagen, Warnemünde zurück nach Rostock
15.30 Uhr: Rückankunft Rostock Zentrum

Fahren Sie mit und eskortieren Sie die drei MOOD TOUR Tandems auf ihrem Weg durch Mecklenburg-Vorpommern!
Weitere Informationen sind zu finden unter: www.mood-tour.de

 

Familientour mit Transportradtestaktion am 27. Juli 2014

Foto: Lastenrad mit Kindern, (C) Ulrike Jätschmann
©Fotos: U. Jätschmann
Foto: Lastenräder Test, (C) Ulrike Jätschmann

Am Sonntag dem 27. Juli veranstaltete der ADFC gemeinsam mit Transportrad-MV eine Fahrradtour für Familien. In Kopenhagen gehören sie zum Stadtbild schon dazu, mehr als 20 000 Transporträder sollen auf den Straßen unterwegs sein. Ganz selbstverständlich transportieren Eltern ihre Kinder mit dem Rad zum Kindergarten oder zur Schule, erledigen Wocheneinkäufe, Besorgungen für den Garten oder sogar Umzüge.

Auf der Familientour in den Süden von Rostock konnten alle Teilnehmenden diese kostengünstige und klimafreundliche Alternative zum Auto selbst ausprobieren und verschiedene Modelle unter die Lupe nehmen. Alle Fragen zu den Vor- und Nachteilen der Modelle, zur Technik und zu den Kosten wurden fachkundig beantwortet. Der zweite Stopp auf der Tour, war ein gemütliches Sommerpicknik am Sildemower See.

Das NDR Fernsehen begleitete die Tour. Am 28.07.2014 wurde ein kurzer Bericht im Nordmagazin gezeigt. Für 2015 sind weitere Familienradtouren geplant.

Geschichte er-fahren auf dem Iron Curtain Trail

Gedenkstein für geschleiftes Dorf

Fahrradtour von Lübeck nach Boizenburg auf dem Iron Curtain Trail
19. bis 21. Juni 2014

Der Iron Curtain Trail ist ein europäischer Fernradwanderweg, der ein touristisches Angebot mit einem Bildungsangebot verbindet. Entlang des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“ ist mit dem „Grünen Band“ nicht nur eine Kette von besonderen Naturschutzräumen entstanden, sondern auch ein lebendiges Mahnmal zur Teilung Europas und Deutschlands.

Bei der Fahrradtour stehen die Erkundung der Geschichte und das Kennenlernen von unterschiedlichen Bildungsangebote entlang des Streckenabschnitts zwischen Lübeck und Boizenburg im Mittelpunkt.

Weitere Infos zu Kosten und Anmeldung hier >>>

Diese Fahrradtour wurde von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Tour de Nordwestmecklenburg

Samstag, 17. Mai 2014
Start: 10 Uhr, Wismar
Marktplatz

Die Ostsee-Zeitung und der ADFC laden zur „Tour de Nordwestmecklenburg“ ein. Alle Radfahrer, egal ob alt oder jung, sind herzlich willkommen.

Der 31 Kilometer lange Rundkurs ist auch besonders für Familien geeignet, denn es geht gemütlich durch die Hansestadt Wismar, durch Dörfer und die schöne Natur. „Auf die Räder, fertig, los!“

Landesversammlung des ADFC Mecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg am 9. März 2014

Minister Christian Pegel testet zukunftsfähige Mobilität beim ADFC: Ein sportliches Transportrad.

Minister Pegel freut sich auf regelmäßigen Dialog mit dem ADFC

Auch im Anzug lässt es sich sehr gut Rad­fahren, betonte Christian Pegel zur Eröff­nung der Landesversammlung. Er freue sich auf den regelmäßigen Dialog mit dem ADFC. Die 50 Delegierten der größten Interessenver­tretung für die Rad fahrenden im Land folgten mit kritischem Ohr den Worten des Ministers für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung.

Dieser machte deutlich, die Wunschlisten für den Bau von Radwegen sind lang. Deshalb sollen die knappen Mittel effektiv eingesetzt werden. Eine landesweite digitale Erfassung aller Radverbindungen - ob Radweg, geeig­nete Straße oder ländlicher Weg - soll dabei helfen. Wichtig so Pegel, sei es vorrangig die Lücken zu schließen, die wichtige Radverkehrsverbindungen vervollständigen. Mit einem sog. Lückenschlussprogramm sollen in den nächsten 2 Jahren 5 Mio. Euro eingesetzt werden, um solche fehlenden Radwege-Abschnitte zu ergänzen.

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Wir bewegen was!

Verkehrspolitisches Programm

Das Verkehrspolitische Programm des ADFC will mehr Menschen zum Radfahren bewegen und stellt die Basis der bundesweiten verkehrspolitischen Arbeit dar:

"Wir wollen, dass Menschen häufiger, länger und lieber auf dem Fahrrad unterwegs sind. Mit dem Grundsatzprogramm zeigen wir auf, wie das gelingen kann", sagte der stellvertrende ADFC-Bundesvorsitzende Ludger Koopmann, der die Entwicklung des Programms angestoßen und begleitet hatte.

Das Rad bietet Lösungen für viele gesellschaftliche Herausforderungen wie Energiewende, Klimawandel und Gesundheit. Mobilität mit dem Rad wirkt Bewegungsmangel und Lärmbelastung entgegen und bietet angesichts knapper öffentlicher Kassen und Flächen eine sinnvolle Alternative. Der ADFC setzt sich dafür ein, dass Radverkehrsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe bergiffen wird.

"Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel mit den höchsten Zuwächsen und so beliebt wie nie. Es hat ein riesiges Potential zum Hauptverkehrsmittel für die Mehrheit der Deutschen zu werden.", sagt Koopmann. Diese Aufbruchstimmung findet sich in dem Programm wieder.

Das Verkehrspolitische Grundsatzprogramm ist auf www.adfc.de/grundsatzprogramm nachzulesen.


10 Jahre als Rad-Nomaden um die Welt

Radnomaden unterwegs

Mittwoch 30.10.2013 | 19:00-21:30
Severinstr. 6 Bad Doberan, Ratssaal

Donnerstag 31.10.2013 | 20:30-22:30
Goethestraße 1 Greifswald, IKUWO

Freitag 01.11.2013 | 19:00-21:00
Uwe-Johnson-Bibliothek, Am Wall 2, Güstrow

10 Jahre lang radelten Dorothee Krezmar und Kurt Beutler kreuz und quer um den Globus und legten dabei 160.000 km zurück. Für sie ist das Fahrrad das ideale Reisemittel, um sich fremden Kulturen und Menschen zu nähern. 5 Kontinente, 58 Länder, 330 Platten, 70 Reifen, 17 Felgen, 20 Paar Bremsklötze, 50 Ketten, 33 Radlerhosen und unzählige Abenteuer ist ihre erstaunliche Bilanz. Obwohl es auch Tiefschläge gab, stand ihre Reise vom Anfang bis zum Ende unter einem Glücksstern. Auf ihrer Odyssee lernten die Radnomaden eine viel bessere Welt kennen als die von den Medien gezeichnete. Die gemeinsamen Erlebnisse brachten Dorothee und Kurt immer näher zusammen und sie entdeckten für sich die Langsamkeit, schließlich stand ihre Reise unter dem Motto „Reduce Speed“. Erleben Sie mit den beiden Rad-Nomaden die Höhen und Tiefen dieser Weltreise.

Alle Verantstaltungen der Entwicklungspolitischen Tage MV 2013 finden sich unter: EP-Tage MV >>>

Lastenfahrräder Probefahren!

Lastenfahrrad für Kindertransport

Freitag 25.10.2013 | 19:00-20:30
Rostock, Hermannstr. 36 / Rosengarten

In vielen Ländern der Welt wird das Fahrrad seit langer Zeit auch zum Transport größerer Lasten genutzt. Heute wird es bei uns häufig verdrängt durch den motorsierten Verkehr. Aber in vielen Ländern Europas gibt es auch einen gegenläufigen Trend. Transporträder werden - nicht nur in Kopenhagen - immer beliebter. Lastenräder sind eine ideale Alternative zum Auto, denn es können sowohl schwere Lasten als auch Kinder transportiert werden. Hier gibt es die Möglichkeit verschiedene Modelle auszuprobieren, sich über Preise und Einsatzmöglichen zu beraten zu lassen. Kinder können gern mitgebracht werden.

Alle Verantstaltungen der Entwicklungspolitischen Tage MV 2013 finden sich unter: EP-Tage MV >>>

Benda Bilili – Fahrradkino

Musik macht mobil

Freitag 25.10.2013 | 20:15
Rostock, Hermannstr. 36 / Café Heumond

Gleich nach dem Lastenrad-Probefahren gehts am Rosengarten im Café Heumond weiter mit dem Film "Benda Bilili". Ricky hat einen Traum: Aus "Staff Benda Bilili" will er die beste Band des Kongo machen! Roger, ein hochbegabter Straßenjunge, möchte sich unbedingt den Stars des Ghettos anschließen, die auf skurrilen Dreirädern durch Kinshasa kutschieren. Gemeinsam trotzen sie den Gefahren der Straße und schöpfen alle Kraft und Hoffnung aus ihrer Musik . Der in Cannes umjubelte Musikfilm ist das herzergreifende Zeugnis des unerschütterlichen Glaubens der Musiker an die eigene Kraft. Eines Glaubens, der über widrigste Umstände siegt und zeigt, dass Musik den Himmel aufschließt - eine "Lektion fürs Leben" (LE MONDE)

ADFC auf dem Klima-Aktionstag 2013 in Rostock

Am 15. September war auf der Langen Straße in Rostock viel Platz zum Schlendern, Radfahren, Essen und Mitmachen. Dort wo sonst Autos parken und fahren, gestalteten Vereine, Bürger und Unternehmen die Parktaschen, präsentierten Kunst, Kultur und Kulinarisches oder zeigten, wie es auch ohne Auto geht.

Am ADFC Stand konnten in diesem Jahr wieder verschiedene Lastenfahrräder begutachtet und Probe gefahren werden. Viele junge Eltern nutzten das Angebot um eine Runde mit Ihren Kindern zu drehen und sich über die Technik und die Anschaffungskosten der Räder zu Informieren.

Mit dem Rad zur Arbeit 2013: Wer sich bewegt, gewinnt!

Aktiv zum Arbeitsplatz: 2013 noch mehr bewegen!

Datum: 29. Mai 2013

Ab Juni heißt es wieder: Mit dem Rad zur Arbeit fahren, etwas für Gesundheit und Umwelt tun - und attraktive Preise gewinnen! Wer das bis Ende August mindestens an 20 Tagen schafft, nimmt an der großen Verlosung teil. Aber auch wer kein Losglück hat, gewinnt: Durch regelmäßige Bewegung steigt die Fitness, außerdem schont Radfahren unser Klima - und Spaß macht es auch! Für die Gemeinschaftsaktion von ADFC, AOK und Herzstiftung kann man sich jetzt zur Teilnahme registrieren.

Cycle Chic in Rostock - Fotowettbewerb 2013

Alle Infos zum Mitmachen!

Datum: 29. Mai 2013

Cycle Chic“ bezieht sich auf Radfahren in modischer Alltagskleidung. Fahrrad fahren nur als Sport ist passé. Heute ist das Fahrrad Alltagsverkehrsmittel
und Ausdruck eines Lebensgefühls. Statt Staus, hoher Kosten und Parkplatzsuche macht Radfahren Spaß, schüttet Glückshormone aus und ist ein Stück Freiheit im Alltag. Die Garderobe ist vielfältig und bunt.

Gesucht werden Cycle-Chic-Fotos aus Rostock. Die besten Bilder werden in einem Kalender veröffentlicht. Unter den Gewinnern werden attraktive
Preise verlöst, wie z.B. ein 300 € Einkaufsgutschein im BikeMarket Rostock oder Ortlieb-Fahrradtaschen.

Bis zum 1. Oktober 2013 können Fotos beim ADFC Rostock eingereicht werden. Mail an: info@adfc-rostock.de

ADFC begrüßt das 1000ste Mitglied im Landesverband

Ihre Mitgliedschaft macht die Fahrradlobby stärker und verbessert die Verhandlungsposition des ADFC gegenüber der Politik und Verwaltung.

Datum: 03. Mai 2013

Inzwischen fahren zwei von drei Deutschen jeden Monat mehrfach Fahrrad – in MV radelt rund jeder Dritte sogar täglich. Tendenz steigend. Der simple Grund für den Trend ist die Freude am Fahren. Statt Staus, hoher Kosten und Parkplatzsuche macht Radfahren Spaß, schüttet Glückshormone aus und ist ein Stück Freiheit im Alltag.

Seit 1979 ist der ADFC als Interessensvertretung von Fahrradfahrer/innen in vielen Kommunen in der Verkehrspolitik aktiv. Gleichzeitig werden vielfältige Radtouren organisiert, um gemeinsam unterwegs zu sein. „Die Begeisterung für’s Radfahren wird beim Tun entdeckt“, so Adelwin Südmersen, Mitarbeiter in der ADFC-Landesgeschäftsstelle.

Am Freitag, den 03. Mai begrüßte der ADFC Landesverband Mecklenburg-Vorpommern sein 1000stes Mitglied. Die junge Familie aus Rostock wurde im Regionalverband des ADFC Rostock mit Blumen und einem kleinen Geschenk willkommen geheißen. „Wir freuen uns über den Zuwachs und fühlen uns bestätigt, als Stimme des Radverkehrs wahrgenommen zu werden“, so Martin Elshoff, stellv. Landesvorsitzender.

FÖJ beim ADFC - Jetzt bewerben!

FÖJ - Nützliches lernen und tun - für die eigene Entwicklung und die berufliche Orientierung

Datum: 23. April 2013

Ab September 2013 besteht zum ersten Mal die Möglichkeit in der ADFC-Landesgeschäftsstelle in Rostock ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) zu machen.  Ein FÖJ, dash heißt, ein Jahr lang ganztägiges praktisches Engagement bei einer NGO, die sich den Einsatz für eine nachhaltige Mobilität auf die Fahnen geschrieben hat. Zu dem gibt fünf einwöchige Seminare bei dem Träger "Jugendwerk Aufbau Ost (JAO), in denen es Exkursionen und fachliche Vorträge zu Umwelt und Natur sowie Berufs- und Lebensorientierung gibt.

Eine genaue Stellenausschreibung gibt's hier.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

 

Iron-Curtain Trail 2020 - Aktionsplan veröffentlicht

Die Teilnehmer/innen des internationalen Workshops in Rostock-Warnemünde zeigen symbolisch die Wegweisung mit der EuroVelo 13-Plakette

Datum: 21. April 2013

Über fast 7.000 km verlief der so genannte «Eiserne Vorhang» von der Barentssee quer durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Er trennte den Kontinent in Ost und West. Entlang dieser Strecke soll der europäische Radwanderweg «Iron Curtain Trail» aufgebaut werden. Neben dem ADFC Landesverband M-V haben sich sechs europäische Radfahrvereinigungen (Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden) sowie der ECF zusammengeschlossen, um eine Machbarkeitsstudie zum Iron Curtain Trail zu erarbeiten.
Ziel des EU-Projekts ist es, Geschichte, Kultur und Politik entlang des «Iron Curtain Trails» erfahrbar zu machen. Dazu soll der Fahrradtourismus stärker mit dem Aktiv-, Kultur- und Naturtourismus verbunden werden und damit zur nachhaltigen Tourismusentwicklung in Europa beitragen.
Der Aktionsplan des ADFC zum Radfernweg entlang des "Eisernen Vorhangs" zeigt, welche Schritte in Norddeutschland noch nötig sind, damit diese europäische Radroute für Touristen aus dem In- und Ausland attraktiv wird. Der Iron Curtain Trail verläuft in MV direkt an der Ostseeküste und entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Weitere Aktivitäten zum Radwanderweg «Iron Curtain Trail» finden Sie hier.

Der Aktionsplan für den Iron Curtain Trail kann in deutscher Fassung heruntergeladen werden: Aktionsplan 2020 Norddeutschland (PDF, 3 Mb)

Den Aktionsplan für das internationale Projekt der Partner in Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland finden sich unter: Trans-national Action Plan for the Iron Curtain Trail North

Aktuelle Informationen und Veröffentlichungen zum Iron Curtain Trail gibt es unter http://www.ironcurtaintrail.eu

Bundestag stärkt Fahrradtourismus

"Die Zertifizierung fahrradfreundlicher Gastbetriebe mit dem Bett+Bike-Siegel eröffne Hotels und Pensionen auf dem Land „neue Chancen“.

Bedeutender Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum

Datum: 19. April 2013

Der Deutsche Bundestag will den Tourismus im ländlichen Raum noch stärker als bisher fördern. Ein entsprechender Antrag von CDU und FDP, der gestern beschlossen wurde, stellt dabei auch die Bedeutung des Fahrradtourismus für die touristische Entwicklung ländlicher Regionen heraus. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt diesen Beschluss ausdrücklich.

Raimund Jennert, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender, sagt: „Fahrradtourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland, und gerade im ländlichen Raum sehr wichtig für mittelständische Betriebe.“ Laut dem beschlossenen Antrag bringt der Tourismus in Deutschland fast 280 Milliarden Euro Umsatz. Rund 2,9 Millionen Menschen – das sind sieben Prozent aller Erwerbstätigen – arbeiten im Tourismus. Dem Fahrradtourismus können hiervon rund zehn Prozent zugeschrieben werden, so der ADFC.

Der Antrag hebt den Fahrradtourismus als Möglichkeit für eine sanfte touristische Entwicklung auf dem Land hervor und stellt die Bedeutung des ADFC-„Bett+Bike“-Siegels heraus. Die Zertifizierung fahrradfreundlicher Gastbetriebe mit dem Bett+Bike-Siegel eröffne Hotels und Pensionen auf dem Land „neue Chancen“.

„Der Bundestag erkennt damit an, wie wichtig einheitliche Qualitätskriterien im Tourismus sind“, so Jennert weiter. „Sie locken Touristen an.“ Auch die Klassifizierung von Radfernwegen als ADFC-Qualitätsradrouten sei ein inzwischen bewährtes Mittel, um naturbewusste Urlauber rauf aufs Rad und hinein in die ländlichen Regionen zu bringen.

ADFC MV "Gefällt mir"

Datum: 28. März 2013

Der ADFC Mecklenburg-Vorpommern ist seit kurzem bei Facebook. Wir möchten die Plattform nutzen, um über spannende Beiträge abseits unseres Infobriefes zu berichten. Gleichzeitig könnt ihr mit uns und anderen fahrradinteressierten Menschen über aktuelle Themen diskutieren. Um laufend informiert zu werden, klickt einmalig auf "Gefällt mir"

Radverkehr endlich besser geregelt

Schutzstreifen für den Radverkehr auf der Fahrbahn werden erleichtert

Neufassung der StVO zum 1. April

Datum: 26. März 2013

Eine Neufassung der Straßenverkehrsordnung (StVO) bringt zum 1. April 2013 Verbesserungen für Radfahrer. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt die Gesetzesänderungen als einen Schritt in die richtige Richtung: „Wenn Städte und Gemeinden die neue StVO konsequent umsetzen, stärken sie den Radverkehr und machen ihn sicherer", sagt der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg.

Eine wesentliche Neuerung ist, dass nicht mehr bevorzugt Radwege angelegt werden. Der bereits 1997 eingeführte Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ist zukünftig dem Radweg gleichgestellt. Außerdem wird die Anlage von Fahrradstraßen und von Schutzstreifen für den Radverkehr auf der Fahrbahn erleichtert. Autofahrer werden sich daher darauf einstellen müssen, dass in Zukunft mehr Radfahrer auf der Fahrbahn unterwegs sind.

Ob der Radverkehr auf der Fahrbahn, auf einem Radfahrstreifen oder Radweg geführt wird, kann nun je nach örtlicher Situation entschieden werden. Syberg: „Das Vorurteil, die bisherigen Radwege seien für Radfahrer immer am sichersten, wird endlich ausgeräumt. Sie sind auf diesen schmalen und oft völlig heruntergekommenen Wegen schlecht zu sehen, was vor allem an Kreuzungen und Einfahrten gefährlich ist. Die Verkehrsplanung muss künftig mehr den Bedürfnissen der Radfahrer angepasst werden. Und – Radfahrer und Autofahrer müssen auf der Straße vernünftig miteinander umgehen und Rücksicht nehmen.“

Was sich im Einzelnen geändert hat und was das für Fahrradfahrer bedeutet, hat der ADFC auf www.adfc.de/stvo übersichtlich zusammengestellt.

Lückenlos mobil mit dem ADFC-HVV-Faltrad

Das ADFC-HVV-Faltrad

Datum: 19. März 2013

In Mecklenburg-Vorpommern wurde Ende 2012 die kostenlose Fahrradmitnahme für Berufspendler ausgesetzt.  Auf die Problematik wurde durch den ADFC und andere Akteure mehrfach hingewiesen. Verhandlungen mit der Bahn führten zu keinem Ergebnis.

Der ADFC Hamburg und der HVV haben jetzt ein besonderes Angebot wie Fahrrad und ÖPPNV dennoch zusammen passen: das ADFC-HVV-Faltrad.
Das Modell »TERN Link D8« wird in einem Sonderpaket bei ausgewählten Fachhändlern im HVV-Bereich verkauft. 

Es lässt sich schnell falten und ist mit wichtigem Zubehör für den Alltag ausgestattet: Schutzbleche, Gepäckträger und Lichtanlage. Dank der 8-Gang-Schaltung lassen sich selbst längere Strecken entspannt zurücklegen. Und ganz nebenbei ist das Rad auch noch ausgesprochen schick.

•    TERN Link D8 für nur 549 € (regulär 599 €)
•    kostenlose Erstinspektion
•    auf Wunsch kostenlose ADFC-Familien-Mitgliedschaft für 1 Jahr inklusive Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung


Landesversammlung des ADFC MV am 10. März 2013

Martin Elshoff und Steffen Burkhardt danken Thomas Möller für seine Arbeit als ADFC Landesvorsitzender

11.03.2013

Am 10. März trafen sich die Delegierten in Rostock zur Landesversammlung das ADFC MV und wählten einen Vorstand. Thomas Möller, der seit 2007 als Landesvorsitzender den Verband erfolgreich vorangebracht hat, kandidierte nicht mehr. "Wir danken Thomas Möller für seine ehremamtliche Arbeit in den letzten vier Jahren" so Steffen Burkhard, neu gewählter Landesvorsitzender. Für die Ministerien und die Verwaltung im Land wurde der ADFC zu einem wichtigen Partner, dessen Fachkompetenz gefragt ist. Die Mitgliederzahlen sind gewachsen und immer mehr Menschen zeigen Intresse am Thema Radfahren und wünschen sich eine fahrradfreundliche Infrastruktur und einen guten Service. Dies zeigte nicht zuletzt die große Beteiligung am Fahrradklimatest in Mecklenburg-Vorpommern und das große Interesse an der Fahrradkonferenz zum Thema "Fahrradfreundlichkeit und Lebensqualität" im Januar.
Auch für die Zukunft hat sich der ADFC viel vorgenommen. Der Landesverband und die Regionalgruppen werden mehr Angebote für junge Menschen machen. Erstmalig wird sich der ADFC MV am ADFC-Jugend-Fahrrad-Festival in Fulda beteiligen. Die erfolgreiche Vernetzungsarbeit der Landesgeschäftsstelle wird fortgeführt.
Diese und weitere Projekte werden nun durch den neu gewählten Landesvorstand begleitet.

Der neue Vorstand des Landesverbandes (v.l.n.r.):

  • Stefan Fitzer; Beisitzer
  • Annerose Schuckmann; Schatzmeisterin
  • Steffen Burkhardt; Landesvorsitzender
  • Heidrun Lohse; Beisitzerin
  • Gerhard Imhorst ; Beisitzer
  • Martin Elshoff; stellv. Landesvorsitzender
  • Volker Schulz; stellv. Landesvorsitzender

Aktiventreffen des ADFC MV am 9. März 2013

11.03.2013

Der ADFC Landesverband lud am 9. März zum landesweiten Aktiventreffen. 30 ehrenamtliche des ADFC trafen sich in der Landesgeschäftsstelle in Rostock.

In fünf verschiedenen Workshops entwickelten sie neue Ideen für ihr gemeinsames Ziel, noch mehr Menschen für's Radfahren zu begeistern.

Die Teilnehmer/innen entwickelten Strategien, jungen Menschen Lust zu machen, im ADFC aktiv zu werden. Sie sammelten Argumente für die EU-weite Tempo-30-Forderung innerorts, die das Radfahren sicherer und angenehmer macht. Ein Verkehrspolitischer Stadrundgang zeigte gute Lösungen und kritische Punkte für den Radverkehr in Rostock. Für einige ADFCler war das Thema Tourenentwicklung besonders interessant.

>> Programm

>> Präsentation zum Thema Tempo 30 (PDF, 2,4 Mb)

Qualitätsuntersuchung der Radfernwege in MV

Quelle/©: ADFC/Marcus Gloger

21.02.2013

Drei Radfernwege in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in diesem Jahr das Prädikat „ADFC Qualitätsradroute“. Mit dem Untersuchungsverfahren des ADFC werden u. a. der Komfort, die Sicherheit und die touristische Ausstattung einer Radroute genau dokumentiert und bewertet. Die Routen Berlin-Kopenhagen und Berlin-Usedom wurden mit 3 Sternen ausgezeichnet. Der Oder-Neiße-Radweg verbesserte sich sogar auf 4 Sterne. Neben dem positiven Gesamtergebnis zeigte die Untersuchung aber auch, wo es noch hapert. Gerade in MV kann die Fahrradwegweisung auf den Routen noch deutlich verbessert werden. 2013 soll der Radfernweg Hamburg-Rügen in Kooperation mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern untersucht werden.

Alle Radfernwege in MV sowie über 170 Radrouten, darunter fast alle ADFC-Qualitäts­radrouten, finden Sie in der neuen Broschüre "Deutschland per Rad entdecken".  

Probefahrt mit ADFC-Lastenrad möglich

Studentischer Umzug innerhalb Rostocks - kein Problem mit dem Lastenrad

21.02.2013

In anderen Teilen der Welt vielfältig erprobt, werden Cargo Bikes hier eher zaghaft entdeckt. Die Angst davor ist unbegründet. Durch eine Probefahrt schöpft man Vertrauen und merkt, dass sich der Transporter  wie ein herkömmliches Rad lenkt.
Mehr als jedes andere Velo hat das Transportrad das Zeug dazu, den Kleinwagen in der Stadt zu ersetzen. In Kopenhagen ist das bereits geschehen. Dort besitzt jede vierte Familie ein Lastenrad.  Auch für Gewerbetreibende  bietet das Lastenrad enorme Möglichkeiten.

Der ADFC Mecklenburg-Vorpommern bietet ab sofort  Probefahrten in verschiedenen Städten an.  Los geht’s ab Mitte März in Greifswald.
Bei Interesse schreib eine Mail an: kontakt(..at..)adfc-mv.de
Weitere Informationen zu Cargo Bikes gibt’s unter: www.velotransport.de

Rostock und Waren vorne, Schwerin ist Schlusslicht

ADFC und BMVBS zeichnen gemeinsam Gewinnerstädte beim Fahrradklima-Test aus

01.02.2013

Beim fünften ADFC-Fahrradklima-Test befindet sich Rostock bei den Städten über 200.000 Einwohnern unter den Top Ten der fahrradfreundlichsten Städte. Der ADFC und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zeichneten heute in Berlin die Gewinnerstädte der Fahrradklima-Tests aus.

Rostock, im letzten Fahrradklima-Test nicht in der Wertung, steigt bei den Städten über 200.000 Einwohner direkt auf Platz acht ein. Bei den Städten in der Kategorie bis 100.000 Einwohnern konnte die Stadt Waren (Müritz) sich den ersten Platz im landesweiten Vergleich einholen. Bundesweit belegt Waren (Müritz) Platz 10 und gehört somit von den 252 Städten zu den Spitzenreitern. In derselben Kategorie befindet sich Greifswald im Landesvergleich auf Platz zwei, gefolgt von Wismar und Neubrandenburg, die sich im Vergleich zum Fahrradklima-Test 2005 leicht verbessern konnten.

Die Durchschnittsbewertung verschlechterte sich allerdings im Vergleich zum letzten Fahrradklima-Test 2005: Die Radfahrenden bewerteten ihre Kommunen insgesamt schlechter als vor sieben Jahren. Dass sich die Situation für Radfahrende tatsächlich verschlechtert hat, ist allerdings kaum anzunehmen. Der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg sagte: „Wir nehmen an, dass sich in den letzten Jahren ein stärkeres Bewusstsein für die Probleme von Radfahrern gebildet hat.“ Zu enge Radwege oder mangelnde Abstellmöglichkeiten sorgen für schlechtere Bewertungen. „Das Fahrrad steht zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit. Schlechte Bedingungen für den Radverkehr werden nicht mehr als normal und unveränderlich hingenommen. Radfahrer entwickeln ein neues Selbstbewusstsein und fordern ihre Rechte ein“, betonte Syberg.

Auffällig ist, dass die Städte weit vorne in der Rangliste landen, die sich die Förderung des Radverkehrs explizit auf die Fahnen geschrieben haben. Die Hansestadt Rostock hat ihre Investitionen in den letzten Jahren stetig erhöht und zeigt mit ihren Aktivitäten rund um die „Rostock steigt auf“ Kampagne (radregion-rostock.de) ein fahrradfreundliches Engagement. Die zweite Gewinnerstadt Waren (Müritz) zeichnet sich durch eine landkreisweite Koordination zur Radverkehrsförderung aus, die durch eine Kreisumlage finanziert wird. Dadurch ist z.B. eine einheitliche Beschilderung gewährleistet. Dieses Engagement wurde von den Einwohner/innen mit guten Noten honoriert. Schwerin hat im landesweiten Vergleich am Schlechtesten abgeschnitten. „Die politische Meinung in der Bürgerschaft ist nicht fahrradfreundlich“, so Roberto Koschmidder vom ADFC Schwerin. Moderne Radinfrastruktur wie Schutzstreifen auf der Fahrbahn wurden nur aufgrund öffentlichen Drucks nicht entfernt und auf ein Konzept zur Radverkehrsentwicklung könnten sich die Stadtvertreter 2012 nicht einigen.

Die vollständigen Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests sind auf www.adfc.de/fahrradklima-test nachzulesen.

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ADFC kritisiert Bußgelderhöhung für Radfahrende

Mit Radfahrstreifen fühlen sich Radfahrende auch auf der Fahrbahn sicher.

30. Januar 2013

Das Bundesverkehrsministerium möchte zukünftig die Bußgelder für Verstöße im Radverkehr erhöhen. Der ADFC Landesverband Mecklenburg-Vorpommern kritisiert die Erhöhung als ungeeignete Maßnahme für eine bessere Verkehrssicherheit. „Man muss sich die Ursachen für Regelverstöße anschauen. Meistens gibt es gute Gründe und anderen Handlungsbedarf, um verkehrssicheres Radfahren zu ermöglichen“, so Gregor Mandt, ADFC Mecklenburg-Vorpommern. Wenn ein/e Radfahrer/in auf dem Gehweg fährt, steckt dahinter oft die Angst vor zu schnell fahrenden Fahrzeugen. Eine geeignete Maßnahme ist ein Radschutzstreifen auf der Fahrbahn, der Radfahrenden signalisiert, dass sie einen gleichberechtigten Platz auf der Straße haben. Ebenfalls sinnvoll ist ein flächendeckendes Tempo 30, in dem sich die Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer/innen annähern und die Verkehrssicherheit deutlich erhöht wird. Wenn Radfahrende einen ausgewiesen Radweg nicht vorschriftsmäßig benutzen, kann es daran liegen, dass man auf dem Radweg nicht flüssig vorankommt. Hier muss in der Planung nachgebessert werden, um eine akzeptable Durchgängigkeit für Radfahrende zu realisieren. Erhöht werden soll ebenfalls das Bußgeld für Falschfahren in Einbahnstraßen. Auch das hält der ADFC MV für das falsche Signal. Sinnvoller ist die Freigabe von Einbahnstraßen, wie sie beispielsweise in der Landeshauptstadt Schwerin schon vollständig umgesetzt wurde. Das erhöht die Fahrfreundlichkeit und hat Vorbildcharakter für andere Kommunen.

Landesweit steigt der Anteil des Radverkehrs: Ein Drittel der Bevölkerung in MV fährt täglich Fahrrad. „Statt die Radfahrenden durch höhere Bußgelder einzuschüchtern, müssen Regelwerke und Infrastruktur dem ansteigenden Radverkehr angepasst werden“, so Adelwin Südmersen, ADFC Mecklenburg-Vorpommern.

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5. Fahrradkonferenz in Mecklenburg-Vorpommern, 18. Januar 2013

Foto: Silvia Bretschneider (Foto: Adelwin Südmersen)
Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung zur Fahrradkonferenz

„Fahrradfreundlichkeit als Standortfaktor“ brennt unter den Nägeln

18.01.2013

„Fahrradfreundlichkeit und Lebensqualität als Standortfaktor“ – so lautete das Thema der fünften Fahrradkonferenz in Rostock, die der ADFC gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus organisierte.

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Fahrradwirtschaft, Tourismus, Vereinen und interessierten Bürgern folgten der Einladung, um u.a. der Frage nachzugehen, wie eine Transformation zur Fahrradstadt gelingen kann. Gudrun Uranitsch, Mobilitätsreferentin der österreichischen Fahrradhauptstadt Graz, berichtete von der Wirkung des bereits 1992 eingeführten flächendeckenden Tempo 30 und einer offensiven Informationspolitik, in der Mythen, wie „Radfahren ist gefährlich“ geplatzt werden. Jörg Thiemann-Linden vom Deutschen Institut für Urbanistik zeigte anhand von Beispielen aus ganz Europa, wie öffentliche Räume und Querungen durch „Shared Space“, ein neuer Ansatz in der Raum- und Verkehrsplanung, zu gemeinsam genutzten Räumen umgewandelt werden können. Im Nachmittagsforum sowie einem Workshop konnten die Teilnehmer/innen selber zu Wort kommen und in einen intensiven Erfahrungsaustausch treten.

Die große Beteiligung zeigt, dass das Thema „Fahrradfreundlichkeit als Standortfaktor“ bei allen Akteuren unter den Nägeln brennt. Radtourismus ist ein wichtiger Erwerbszweig, da nahezu jeder zweite Gast während seines Urlaubes ein Fahrrad nutzt. Im Alltag fährt fast jeder dritte Einwohner in MV täglich Rad. Die Fahrradfreundlichkeit hinkt bei diesen Zahlen hinterher. In einem Workshop wurden daher Visionen für das Radfahrland MV 2020 entwickelt.

Im Rahmen der Konferenz gratulierte TMV-Präsidentin Sylvia Bretschneider den Gewinner/innen des Wettbewerbs „Mein tollstes Fahrraderlebnis in MV“. Die Jury bewertete Geschichten, Gedichte, Fotostories, einen Blog sowie einen Video- und einen Radiobeitrag. Die Gewinner dürfen sich über drei Übernachtungen für zwei Personen im Gutshotel Groß Breesen freuen, einem der rund 250 als fahrradfreundlich ausgezeichneten Bett+Bike Unterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern.

Programm zur Konferenz >>>

Präsentationen zur Konferenz >>>

Eindrücke von der 5. Fahrradkonferenz in Rostock

  • Fotos von der 5. Fahrradkonferenz in Rostock der ADFC Mecklenburg-Vorpommern

Eine Million für Tempo 30

EU-Bürgerbegehren Tempo 30

30. November 2012

Tempo 30 innerhalb von Städten und Gemeinden erhöht die Verkehrssicherheit, verbessert die Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger, macht den Verkehr flüssiger, vermindert Lärm und erhöht die Lebensqualität. Dennoch herrscht in Europa meist die standardmäßige Höchstgeschwindigkeit von Tempo 50. Eine europäische Bürgerinitiative will das jetzt ändern. Die EU-Kommission hat das europäische Bürgerbegehren „30km/h – macht die Straßen lebenswert!“ zur Unterschriftensammlung zugelassen. Innerhalb eines Jahres müssen nun insgesamt mindestens eine Million Unterschriften aus mindestens sieben Ländern gesammelt werden, damit die EU-Kommission sich mit dem Thema Tempo 30 in Städten befassen muss.

Die Sammlung kann per Unterschriftenliste oder im Internet erfolgen.

Hier finden Sie die Unterschriftenlisten für Deutschland

Hier geht es zur Online-Stimmensammlung >>

Infos zu den Vorteilen von Tempo 30 finden Sie hier

Offener Brief an Minister Schlotmann

13. November 2012

Betreff: Weichenstellung für eine nachhaltige Mobilitätspolitik gefragt

Sehr geehrter Herr Minister Schlotmann,
zum Jahresende läuft die kostenlose Fahrradmitnahme für Berufspendler aus, die bis 2012 durch Verträge des Landes mit der Bahn abgesichert war.  Auf die Problematik wurde durch den ADFC und andere Akteure mehrfach hingewiesen. Verhandlungen mit der Bahn führten zu keinem Ergebnis.
Gleichzeitig ist eine Verringerung der Anzahl von Zügen auf Strecken in Mecklenburg-Vorpommern bis hin zu Stilllegungen geplant. Dadurch verschlechtert sich das Bahnangebot im Land weiter.

Dies sind gravierende Fehlentwicklungen in der Verkehrspolitik, die nachhaltig Schaden anrichten werden!

Der Radtourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Jeder zweite Tourist ist mit dem Fahrrad unterwegs. Auch die Nutzung des Fahrrades als Verkehrsmittel im Alltag liegt in Mecklenburg-Vorpommern über dem Bundesdurchschnitt. Dies wäre eine gute Ausgangsbasis den Standortfaktor Lebensqualität durch Radverkehr weiter zu stärken.

Hier geht's zum vollständigen Brief (pdf).

ADFC startet neuen Fahrradklima-Test

Hier geht es zum ADFC-Fahrradklima-Test

Kennen Sie Ampeln, bei denen man als Radfahrer/In ewig warten muss? Oder fallen Ihnen Orte in ihrer Stadt ein, wo die Verkehrsführung für's Radfahren verbessert werden kann?

Die ADFC-Umfrage "Wie fahrradfreundlich ist ihre Stadt?" ist die Gelegenheit, um die Verkehrsführung zu loben oder kritische Punkte anzuprangern. Ihre Rückmeldung hilft, das Fahrradklima vor Ort zu verbessern, da die Ergebnisse für die Arbeit genutzt werden.
Neben 24 Ankreuz-Fragen gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben. Insgesamt dauert die Umfrage ca. 5 min.

Die Umfrage ist mit 30.000 ausgefüllten Fragebögen in den ersten 20 Tagen bundesweit gestartet. Dennoch gibt es eine große Zahl insbesondere von Klein- und Mittelstädten, die noch nicht die notwendige Mindestteilnehmerzahl erreicht haben. Die bislang eingegangenen Interviews dieser Städte kommen nicht in die Auswertung, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Um den Aktiven vor Ort mehr Zeit für Werbemaßnahmen zu geben, ist die Einsendefrist für den Eingang von Online-Fragebögen daher bis zum 30. November 2012 verlängert worden. Auch nachträglich eingehende, postalische Sammelzustellungen von Druckexemplaren des Fragebogens können noch bearbeitet werden, wenn sie bis zum 15.11.2012 im ADFC-Hauptstadtbüro in Berlin vorliegen.

Hier geht's zur Umfrage: ADFC-Fahrradklima-Test

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Wettbewerb - Dein tollstes Fahrraderlebnis in MV

„Wiese und Meer! Meer und Wiese und Wind! Wind, Sturm und ewig brandende, donnernde Flut!” so berichtete Gerhart Hauptmann 1896 von der Insel Hiddensee und interessierte damit viele Gäste für die 18 km lange Insel aus Boddenlandschaft, endlos langen Stränden, Eichenwäldern und eindrucksvoller Steilküste. Gerhard Hauptmann betrieb mit seinen vielfältigen Geschichten eine Form des „Storytelling“. Hinter dem Begriff versteckt sich die Kunst des Erzählens, die  Menschen fasziniert und begeistert.

Mit dem Wettbewerb „Dein tollstes Fahrraderlebnis in MV“, der am Montag, den 15.Oktober startet, wollen wir Menschen einladen selber Geschichten zu erzählen. „Beim Fahrradfahren ändert sich der Blickwinkel. Man entdeckt versteckte Winkel, fährt ländliche Wege, macht neue Begegnungen und fühlt sich glücklich bei so viel frischer Luft und Natur. Dieses Lebensgefühl wird durch Geschichten erlebbar.“ so Adelwin Südmersen, Mitarbeiter der ADFC-Landesgeschäftsstelle. „Rund 50% aller Touristen in MV unternehmen etwas mit dem Fahrrad – da schlummert es nur so an mitreißenden Geschichten“, vermutet Adelwin Südmersen.

Auch junge Menschen sind zu dem Wettbewerb eingeladen. Die Auswahl der Darstellung ist offen, so dass von einem Videobeitrag über einen Twitter-Erlebnisbericht bis zur handschriftlichen Geschichte auf Papier alles möglich ist. Die Geschichte kann selbst erlebt oder frei phantasiert sein.
Die Beiträge werden auf dem „Branchentag Fahrrad“ am 18.01.2013 auf der Viva Touristika vorgestellt und prämiert.

Der Wettbewerb wird im Rahmen der „Vernetzungsstelle Fahrrrad – Wirtschaft“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) organisiert und findet in Kooperation mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern statt.

Weitere Infos hier

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Erster Parking Day und autofreier Aktionstag in Rostock

16. September 2012

Auf dem ersten Parking Day der Hansestadt Rostock war auch der ADFC dabei. In der Langen Straße, wo sonst jeden Sonntag 10.000 Autos rollen, schlenderten und radelten an diesem Tag die Menschen durch die Stadt. Viele Vereine, Bürger und Unternehmen gestalteten die Parktaschen, präsentierten Kunst, Kultur oder zeigten wie es auch ohne Auto geht.

Beim ADFC wurden eifrig die verschiedenen Möglichkeiten erprobt, wie man auch per Fahrrad Lasten und Kinder transportieren kann. Besonders die Räder zum Kindertransport waren sehr beliebt. Aber auch das moderne E-Bullet oder der nostalgische Long John, mit dem man ohne Probleme auch eine Waschmaschine transportieren kann, waren immer wieder auf Probefahrt unterwegs.

Die Spaziergänge mit dem Gehzeug sorgten für Verwirrung und brachten viele Menschen zum Lachen. Die Holzkonstruktion nimmt die Fläche eines Autos ein und kann von einer Person getragen werden. Das Gehzeug machte anschaulich wie viel Platz Autos, in denen oft nur ein Mensch unterwegs ist, in unseren Städten einnehmen.

Fotos: Adelwin Südmersen

  • Foto Umzug des ADFC Landesverbandes MV 2012

ADFC auf der 9. Internationalen Mobilitätskonferenz in Wietow

Das SolarZentrum Mecklenburg-Vorpommern lud am 13.09.2012 zur Mobilitätskonferenz nach Wietow ein. Der Schwerpunkt lag auch in diesem Jahr auf den Themen Elektromobilität und Solarenergie. In den Vorträgen standen der Stand der Technik bei elektrischen Fahrzeugen sowie intermodale Verkehrskonzepte im Fokus.

Gerade bei der Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger bietet neben dem elektrisch unterstützten Fahrrad, dem Pedelec, auch das Fahrrad im klassischen Sinne große Potentiale. Einen praxisnahen Überblick über eine alternative Art mobil zu sein gab der ADFC Mecklenburg-Vorpommern mit dem Beitrag "Clever Mobil mit Fahrrad und Bahn".

>> ADFC Präsentation zur Konferenz (PDF)

>> Programm und Einladung (PDF)

Der ADFC Mecklenburg-Vorpommern ist umgezogen!

Neue Landesgeschäftsstelle in der Hermannstraße 36 in Rostock

Drei verschiedene Lastenräder, ein Liegerad mit Anhänger sowie ein Rad mit Klapp-Fix-Trailer waren am Umzug beteiligt – allen Helfenden nochmals VIELEN DANK! Auf den Fotos kann man erkennen, dass ein Umzug mit Fahrrädern nicht nur umweltschonend, Parkplatz sparend und ohne viel Stau geht, sondern auch eine Menge Spaß macht. Das ist doch ein toller Start.

Seit dem 16. Juli 2012 befindet sich die neue ADFC Landesgeschäftsstelle sowie die „Vernetzungsstelle Fahrrad - Wirtschaft“ in der Hermannstr. 36 in Rostock.
Hier in der so genannten Öko-Villa, findet auch die entwicklungs- und umweltpolitische Bildungsarbeit des Ökohaus e.V. statt. Auch der NABU hat hier seinen Sitz.
Der ADFC freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen und Akteuren vor Ort. Wenn wir die Saft- und Sektgläser in den Kisten gefunden haben, laden wir zu einer Einweihungsfeier ein, versprochen!

Fotos: Adelwin Südmersen

  • Foto Umzug des ADFC Landesverbandes MV 2012

Radeln für einen fairen Lebensstil

Plakat zum Vortrag "Fair einkaufen - Aber wie?" von Frank Hermann
Plakat zum Vortrag "Fair einkaufen - Aber wie?"

Fair Trade Bike Tour: Station in Rostock

Auf einer ungewöhnlichen Fahrradtour verbindet Frank Herrmann auf seiner "Fairen Biketour" 77 Orte in Deutschland. Von Juni bis Ende September legt er dabei ca. 4400 Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Auf seiner Tour hält der Sachbuchautor Vorträge zum Thema Fairer Handel, Fairer Tourismus und Faire Geldanlagen.

Am 25. Juli 2012 ist er in Rostock zu Gast. Die Universität Rostock, das Eine-Welt-Landesnetzwerk und der ADFC unterstützen die Veranstaltung. Weitere Infos zur "Fairen Biketour" gibt es unter: faire-biketour.blogspot.de.

Zukunftsgerichtete Verkehrspolitik ade?!

Gespräche zum Thema Pendler und Rad gescheitert!

Rostock, 12.06.2012:

Keine gute Nachricht für umweltfreundliche Pendler! Die DB-Regio hat in MV den Rückwärtsgang eingelegt. Ca. 700 € für die Radmitnahme im Jahr für Jahreskarteninhaber – aber nur , wenn 100 Pendler mitmachen – und der ADFC dafür wirbt, so das „Angebot“ der Bahn gegenüber dem ADFC. Die Nachricht ist klar: Der Übermittler der Botschaft, der ADFC selbst ist der Böse. Die Bahn unterbreitet ja nur Angebote, und wenn der ADFC ablehnt, ist er auch noch Schuld, dass die Pendler demnächst 5 € pro Tag zahlen dürfen. „Da machen wir nicht mit“, so Thomas Möller vom ADFC. „Wir lassen uns nicht für Scheinangebote vor den Karren spannen.“ Leider hat auch das Ministerium die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt und … ...

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Gelbe Karten für Verkehrssünder

ADFC verteilt im Rahmen seiner Kampagne „Fairplay – für besseren Verkehr“ Gelbe Karten für Regelverstöße im Verkehr

Rostock, 21.03.2012:

Regelverstöße im Straßenverkehr nehmen gefühlt immer mehr zu. Sie regen nicht nur andere Verkehrsteilnehmer auf sondern führen oft zu gefährlichen Situationen oder gar Unfällen. Der ADFC Mecklenburg-Vorpommern hat dagegen eine Kampagne für besseren Verkehr ins Leben gerufen.

Für eine Woche sind in Kneipen, Cafés und anderen Lokalitäten in den Städten Schwerin, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg „Gelbe Karten“ zu haben. Darauf sind häufige Regelverstöße von Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern notiert. Die zugehörigen Konsequenzen muss man selbst erraten. Die Auflösung gibt es unter www.adfc-mv.de/verkehrssicher.

„Wir wollen die Verkehrsteilnehmer zu einem Perspektivwechsel anregen und spielerisch mit der Problematik konfrontieren“ so Thomas Möller, Landesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Mecklenburg-Vorpommern.
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Bahn verlängert Angebot zur Fahrradmitnahme

ADFC begrüßt die Kulanzregelung für Pendler bis Ende 2012 und verhandelt mit der Bahn über attraktive Angebote ab 2013

Rostock, 15.03.2012:

Das zum Jahresende 2011 überraschend eingestellte Angebot zur kostenlosen Fahrradmitnahme für Abo-Kunden im Regionalverkehr wurde nach Protest von ADFC und Bahnkunden bis Dezember 2012 verlängert. Damit bleibt die Kombination von Bahn und Fahrrad für viele Pendler eine Alternative zum Auto.

„Die Fahrradmitnahme in der Bahn ist ein wichtiges Element für effiziente Mobilität und eine umweltfreundliche Verkehrspolitik in unserem Land“ so Thomas Möller, Landesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Mecklenburg-Vorpommern. Möller weiter: „Durch die Kombination von Fahrrad und Bahn ist jeder Ort erreichbar. Auf vielen Strecken ist man dabei sogar schneller als mit dem Auto. Das spart den Pendlern Kosten und bringt der Bahn zusätzliche Kunden.“
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Zweiter BranchenTag Fahrrad am 20. Januar 2012 auf der VivaTouristika in Rostock

Foto der Teilnehmer des BranchenTages Fahrrad 2012 in Rostock, Foto: Gregor Mandt
BranchenTag Fahrrad, 20. Januar 2012 in Rostock (Foto: G. Mandt)

Rostock, 24.01.2012

Rund 100 Fachleute aus den Bereichen Tourismus und Verkehr diskutierten auf dem 2. BranchenTag Trends und innovative Konzepte im Fahrradtourismus. Im Mittelpunkt standen diesmal Fahrradverleihsysteme für touristische Regionen.

Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus eröffnete die Konferenz. Er betonte Mecklenburg-Vorpommern müsse die Qualität im Radtourismus weiter ausbauen, denn die Ansprüche der Radtouristen steigen und schon heute sei jeder zweite Urlaubsgast mit dem Fahrrad unterwegs.

Silke Jung vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gab einen Ausblick auf den Nationalen Radverkehrsplan 2020. Sie betonte, wie wichtig eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen ist, um den Radverkehr in Deutschland weiter zu entwickeln.

Axel Bellinger stellte die ersten Erfahrungen des Modellprojekts „UsedomRad“ vor, einem innovativen Fahrradverleihsystem speziell für Urlaubsgäste in einer touristischen Region.
Prof. Udo Onnen-Weber von der Hochschule Wismar trug vor, welche Potentiale sich durch die Verbreitung von Pedelecs für die touristische Wertschöpfung im Binnenland ergeben können.
Axel Quanz vom Beratungsunternehmen team red erläuterte, worauf es bei der Konzeption und Umsetzung erfolgreicher Fahrradverleihsysteme, speziell im Tourismus, ankommt.

Weitere Vorträge befassten sich mit dem zweiten Schwerpunktthema Radtouren: Hans-Ulrich Thon stellte die Warnow-Tour vor, die größte Radtour im Norden. Olaf Nagel erläuterte das Angebot der Mecklenburger Radtouren für individuelle Radtouristen. Martin Elshoff präsentierte die Erfahrungen des ADFC bei geführten Radtouren.

Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmer des BranchenTages in zwei Foren konkrete Fragen zu Fahrradverleihsystemen und zur Entwicklung und Vermarktung von Radtouren in Mecklenburg-Vorpommern.

„Fahrradverleihsysteme als neues Qualitätsmerkmal für touristische Regionen sind eindeutig im Kommen“ resümierte Thomas Möller, Landesvorsitzender des ADFC Mecklenburg-Vorpommern nach der Veranstaltung. „In Mecklenburg-Vorpommern bedarf es neben einer Verbesserung der Infrastruktur zum Radfahren auch einer intensiveren Zusammenarbeit von Hotels, Fahrradverleihern und Tourismusverbänden. Mit attraktiven fahrradtouristischen Angeboten können wir mehr Menschen für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern außerhalb der Badesaison und den touristischen Schwerpunkten gewinnen“, so Thomas Möller.

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Berufspendler und Mecklenburg-Vorpommern im Abseits

ADFC protestiert gegen die ersatzlose Abschaffung der kostenlosen Fahrradmitnahme für Pendler


Rostock, 18.01.2012:
Konnten Berufspendler bis Ende 2011 noch von einer Vereinbarung der Landesregierung und der Deutschen Bahn profitieren und bei Erwerb eines Jobtickets kostenlos ihr Fahrrad in Regionalzügen mitnehmen, gibt es diese Möglichkeit seit Jahresbeginn nicht mehr. 5 € pro Tag, d.h. 1.150 € im Jahr allein für den Radtransport dürfen Pendler nun zahlen.

„Umweltfreundliche Verkehrspolitik ist etwas anderes“ so Thomas Möller, Landesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Mecklenburg-Vorpommern. Möller weiter: „Wir haben Verständnis, dass in Zeiten knapper Kassen Steuermittel sorgsam ausgegeben werden müssen. Aber statt das mit Steuermitteln geförderte, verkehrspolitisch und umweltpolitisch sinnvolle Projekt mit Hinweis auf zu geringe Inanspruchnahme einzustampfen, hätte man Alternativen überdenken müssen." Möller verwies auf gute Erfolge der kostenlosen Fahrradmitnahme in anderen Bundesländern und das Monatsticket Plus beim Verkehrsverbund Warnow.

Eine finanzielle Beteiligung der Pendler sei immer noch sinnvoller, als das Projekt ganz zu begraben. Innovationen müssen Durststrecken überwinden. Es Bedarf eines langen Atems, um durch Vorbildwirkung weniger Pendler immer mehr Menschen im „Fahrradland Mecklenburg-Vorpommern" von der Zweckmäßigkeit der tagtäglichen Nutzung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bahn und Fahrrad zu überzeugen. Für Pendler, die sowohl von zu Hause zur Bahn als auch von der Bahn zur Arbeitsstelle einen längeren Weg zurückzulegen haben, ist die Fahrradmitnahme im Zug eine ideale Alternative zum Auto. Die Streichung des Angebots wirft das ganze Land in diesem Bereich zurück, so Möller. Die Beteiligten seien aufgefordert schnellstmöglich eine Verbraucherfreundliche Lösung zu finden. Zumindest solle sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass die Bahn den Pendlern ein attraktives Monatsticket für die Fahrradmitnahme anbietet.

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Neue Angebote zum Radfahren bringen Gäste ins Land

BranchenTag Fahrrad zeigt wie Radtourenangebote und flexible Fahrradverleihsysteme zum Gewinn für touristische Regionen werden


Rostock, 17.01.2012:
Am Freitag, dem 20. Januar 2012 veranstalten das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Landesverband Mecklenburg-Vorpommern den BranchenTag Fahrrad auf der Viva Touristika. [...]
Auf dem BranchenTag Fahrrad werden Anbieter und Experten vorstellen, welche Angebote am besten bei Rad fahrenden Touristen und Einheimischen ankommen. [...]
Am Nachmittag beantworten Unternehmerinnen und Unternehmer in zwei Foren Fragen des Fachpublikums zu ihren fahrradtouristischen Angeboten und Fahrrad-Verleihsystemen.

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Archiv - Pressemeldungen

Lückenschlüsse und einheitliche Fahrradwegweisung für Europa-Radweg "Eiserner Vorhang" notwendig

Nationaler Workshop zum EU-Projekt «Iron Curtain Trail» / EuroVelo Route 13

Am 24. August 2011 trafen sich Anlieger und Akteure in Greifswald und diskutierten Fragen zur Routenführung, Fahrrad-Wegweisung und touristischen Attraktionen am Europa-Radweg entlang der Ostseeküste. Der Landesvorsitzende des ADFC Thomas Möller betonte: „Höchste Priorität hat derzeit der Bau eines Radweges an der B105 zwischen Dassow und Selmsdorf. Außerdem muss die Verbindung auf der alten B96 zwischen Stralsund und Greifswald dringend für den Radverkehr verbessert werden.“
Presseinfo vom 24.08.2011

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Internationaler Workshop zum EU-Projekt «Iron Curtain Trail» / EuroVelo Route 13 - Europa-Radweg «Eiserner Vorhang» -

Am 6. Juni 2011 trafen sich die Kooperationspartner in Rostock-Warnemünde, um Fragen der Routenführung, Wegweisung und Einbindung des "European Green Belt" zu diskutieren. Zu Gast auf dem Workshop war der Initiator des Iron Curtain Trail - der Europa-Abgeordnete Michael Cramer (Die Grünen/ EFA-Fraktion).
Presseinfo vom 06.06.2011
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Auftakt zum EU-Projekt «Iron Curtain Trail» / EuroVelo Route 13 - Europa-Radweg «Eiserner Vorhang» -

Ein Radweg von der norwegisch-russischen Grenze an der Barentssee bis zum Schwarzen Meer an der bulgarisch-türkischen Küste soll einmal den Verlauf und die Geschichte des «Eisernen Vorhangs» erfahrbar machen. Initiator ist der Berliner Europa-Abgeordnete Michael Cramer. Am 26. Mai 2011 stellte der ADFC Landesverband das EU-Projekt in Schwerin vor.
«Der Iron Curtain Trail ist eine zugkräftige Idee, die man zu einer
starken Dachmarke ausbauen kann», sagte Reinhard Meyer, Chef der Staatskanzlei M-V. Kommunen und Touristiker rief er zur Unterstützung des Projekts auf. 
Presseinfo vom 26.05.2011
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ADFC Landesverband MV wählt neuen Vorstand und stellt fünf Forderungen an die Landespolititk

Am 13. März 2011 wählten die Delegierten der ADFC-Landesversammlung den neuen Landesvorstand. Landesverkehrsminister Volker Schlotmann machte in seinem Grußwort deutlich, dass M-V zu den Vorreitern bei den Ausgaben zur Radverkehrsinfrastruktur gehört. Doch der ADFC sieht Verbesserungsbedarf und stellt fünf konkrete Forderungen an die Landespolititk.
Presseinfo vom 14.03.2011
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ADFC wirbt für mehr radfahrfreundliche Unterkünfte auf der ITB in Berlin

Bett+Bike ist die Qualitätsmarke für radfahrfreundliche Unterkünfte, die vom ADFC Landesverband vergeben wird. Auf der ITB in Berlin präsentiert der ADFC das Bett+Bike-Verzeichnis 2011 mit neuem Logo.
Presseinfo vom 04.03.2011
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ADFC MV auf der OstseeMesse 2011

Das Fahrrad - Mehr als nur ein Fortbewegungsmittel
ADFC Landesverband zeigt auf der OstseeMesse in Rostock innovative
Produkte für eine moderne, klimafreundliche Mobilität
Presseinfo vom 17.02.2011

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BranchenTag Fahrrad am 24.02.2011 in Rostock

Fahrspaß auf zwei Rädern
BranchenTag Fahrrad beleuchtet Produkt- und Dienstleistungstrends
Presseinfo vom 04.02.2011
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Bessere Bedingungen für Radfahrer in Kleinstädten und Dörfern

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Mecklenburg-Vorpommern gibt Arbeitshilfe zur Radverkehrsförderung heraus
Presseinfo vom 01.11.2010
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Landesverband übernimmt Bett & Bike-Projekt für Mecklenburg-Vorpommern

Vernetzungsstelle für Fahrradtourismus- und Radverkehrsförderung startet ins zweite Jahr
Presseinfo vom 08.07.2010
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club will Netzwerk knüpfen

Einweihung der neuen Vernetzungsstelle für Fahrradtourismus und Radverkehr
Presseinfo vom 28.08.2009
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Landesverkehrsminister und ADFC in Mecklenburg-Vorpommern setzen auf intensive Zusammenarbeit

Presseinfo vom 17.08.2009

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Radverkehr für eine nachhaltige Stadtentwicklung

ADFC-Tagung am 08.11.2007 in Rostock
Presseinfo vom 06.11.2007
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