Eine starke Lobby für das Rad – ein Verein zum Mitmachen

Fahrradstraße in Greifswald

Mehr als 900 Mitglieder zählt der ADFC Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. Sechs ADFC-Regionalgrupppen und ein Regionalverband sind vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, treffen uns in der Freizeit
zu gemeinsamen Touren und beraten unsere Mitglieder in allen Fragen rund um das Fahrrad.

Als Landesverband vertreten wir die Interessen der Radfahrerinnen und Radfahrer auf Landesebene gegenüber Regierung, Verwaltung und Politik und arbeiten in und an Projekten für Mecklenburg-Vorpommern. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung von radfahrfreundlicher Infrastruktur und Serviceangeboten sowohl für den Fahrradtourismus als auch für den Alltagsradverkehr. Außerdem wollen wir noch mehr Menschen zum Radfahren motivieren. Wer helfen will, Mecklenburg-Vorpommern zum Radfahrland zu machen, ist beim ADFC willkommen.

Regelmäßig gibt der Landesverband ein Fahrradmagazin für Mecklenburg-Vorpommern heraus - plattrad »

Seit Sommer 2009 betreiben wir die Vernetzungsstelle für Fahrradtourismus- und Radverkehrsförderung mit zwei fest angestellten Mitarbeitern in Rostock. Ziel ist es, ein starkes Netzwerk zu knüpfen, zwischen all denen, die sich hauptberuflich und ehrenamtlich mit Fahrradthemen beschäftigen.

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Rückblick auf das ADFC-Aktiventreffen am 12. März 2011 in Schwerin

Roberto Koschmidder im Workshop "GPS und Tourenportal" (Foto: Reinhard Kunza)

Erfahrungen austauschen und weiterbilden

Mehr als 30 ADFC-Mitglieder aus ganz Mecklenburg-Vorpommern trafen sich am Vortag der Landesversammlung in der Beruflichen Schule Schwerin. Für viele war es ein freudiges Wiedersehen bekannter Gesichter, für manches Neumitglied der Einstieg in die große ADFC-Gemeinschaft. Nach dem Thomas Möller die Ziele der Verbandsarbeit erläutert hatte, zeigte die große Vorstellungsrunde wie vielfältig die Ideen und Wünsche der ADFC-Mitglieder sind. Das Aktiventreffen stand dieses Mal ganz im Zeichen der Fortbildung. Von 11 bis 18 Uhr gab es verschiedene Workshops wie «Einfluss nehmen im Land», «Einfluss nehmen vor Ort», «Kommunikation im ADFC: Was kann man verbessern?» und «ADFC-Radtouren: Was kann alles schief gehen?».
Am stärksten besucht war das ganztägige Seminar zur Mitgliederwerbung. ADFC-Trainer Torsten Prinzlin stellte es unter das Motto «Stärker werden». Für Gregor Mandt aus Rostock hat sich die Teilnahme gelohnt: «Dabei ging es nicht um Überredungskunst. Wir haben gelernt positiv auf andere zuzugehen und vor allem genau zuzuhören. Nur dann können wir Anknüpfungspunkte finden und anderen Menschen zeigen, warum der ADFC gerade für sie interessant sein könnte.» Der Workshop «Plattrad: Luft aufpumpen» verlieh dem Landesmagazin ein neues Profil. Großen Anklang bei Experten und Interessierten fand das Angebot «GPS und Tourenportal» von Roberto Koschmidder aus Schwerin.
Am Abend klang das diesjährige Aktiventreffen mit einem Diavortrag in der Stadtbibliothek aus. Klaus Buchin aus Lübeck zeigte, wie sich der ehemalige Todesstreifen an der innerdeutschen Grenze zu einem Lebensstreifen – bei den Naturschützern das «Grüne Band» – gewandelt hat. Alles in allem ein gelungenes Aktiventreffen, das 2012 in Wismar fortgeführt werden soll.

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Volker Schlotmann hält ein Grußwort auf der ADFC-Landesversammlung 2011 (Foto: Reinhard Kunza)

Neuer Landesvorstand gewählt
Auf der Landesversammlung, am 13. März 2011 in Schwerin, wählten die Delegierten den neuen Vorstand: Thomas Möller (Rostock) zum Vorsitzenden,  Bernd Ploigt (Schwerin) und Steffen Burkhardt (Greifswald) als Stellvertreter, Annerose Schuckmann (Neubrandenburg) als Schatzmeisterin sowie Andreas Labi (Schwerin), Wolfram Mai (Greifswald) und Stefan Fitzer (Neubrandenburg) als Beisitzer. Auch wenn Mecklenburg-Vorpommern wieder zur beliebtesten Radreiseregion in Deutschland gekürt wurde, ist der wiedergewählte Landesvorsitzende, Thomas Möller,  mit den Bedingungen im Land nicht zufrieden: "Wir setzen uns landesweit für eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur ein und haben die Bedarfe in fünf konkrete Forderungen an die Politik zusammengefasst" - mehr lesen » 

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